page title icon Photovoltaik Hamburg: Für Neubauten demnächst Pflicht

Da Klimaschutz und nachhaltige Energieversorgung immer mehr an Bedeutung gewinnen, wird Photovoltaik in Hamburg demnächst für Neubauten und bald auch für Bestandsbauten Pflicht.

Eine Photovoltaikanlage erzeugt Strom aus Sonnenenergie, der im eigenen Haushalt verbraucht oder ins öffentliche Netz gespeist werden kann. Eine Photovoltaik Förderung kann vom Bundesland Niedersachsen oder der KfW erfolgen.

PV Hamburg: Funktionsweise und Vorteile für Mensch und Umwelt

Photovoltaik wandelt Solarenergie aus dem Licht der Sonne in elektrische Energie um. Eine Photovoltaikanlage besteht aus mehreren Modulen, die sich wiederum aus einzelnen Solarzellen zusammensetzen. Das Material der Solarzellen ist der Halbleiter Silizium, der sich durch eine hohe Leitfähigkeit bei Energiezufuhr auszeichnet.

Bei PV Hamburg handelt es sich um eine saubere Form der Energieerzeugung, die Umwelt und Geldbeutel schont.

Photovoltaik in der Hansestadt Hamburg

Was ist Fotovoltaik und wie funktioniert sie?

Solarmodule werden auf einem Dach, aber auch auf Balkonen oder Fassaden befestigt. Sie müssen so platziert werden, dass möglichst viel Sonnenlicht auf sie trifft.

In den Solarzellen befinden sich zwei Halbleiterschichten. In der oberen Schicht besteht ein Elektronenüberschuss, in der unteren ein Elektronenmangel. Die Lichtphotonen aus den elektromagnetischen Strahlen der Sonne lösen die Elektronen aus der oberen Siliziumschicht der Solarzelle. Die Elektronen wandern in die untere Schicht, zum Elektronenmangel.

Dadurch entsteht ein Strom, der ins Haus transportiert oder in das öffentliche Netz gespeist werden kann.

Was sind die Vorteile der Photovoltaik in Hamburg?

PV bietet angesichts der wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz einige entscheidende Vorteile:

  • Wer eine Anlage besitzt, gestaltet die Energiewende aktiv mit
  • Förderung für die Anschaffung und Installation einer Anlage über das Bundesland Niedersachsen oder die KfW
  • Einspeisevergütung, wenn der Strom in das öffentliche Netz gespeist wird
  • Unabhängigkeit der Besitzer einer Anlage, da sie gegenüber Stromanbietern und steigenden Strompreisen autarker werden
  • Anlage ist wartungsarm, da sie nicht über bewegliche Teile oder Verbrenner verfügt
  • kein Ausstoß schädlicher Abgase, daher saubere Form der Stromerzeugung
  • Ressourcen werden geschont, da keine fossilen Brennstoffe genutzt und keine Wälder abgeholzt werden.

Fotovoltaik Eigenverbrauch erhöhen: So gelingt es

Wer in Hamburg autark und weitgehend unabhängig von einem Stromanbieter sein möchte, kann seine Fotovoltaik-Anlage mit einem Stromspeicher ausstatten. Völlig selbstständig funktioniert eine Solaranlage als Insellösung.

Sie ist nicht mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden und kann keinen Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Umgekehrt kann sie auch keinen Strom aus dem öffentlichen Netz aufnehmen. Sie kann einen Hamburger Haushalt auch bei einem Stromausfall im öffentlichen Netz mit Strom versorgen.

Zumeist reicht es jedoch für PV in Hamburg aus, die Anlage einfach mit einem Stromspeicher auszustatten, um den Eigenverbrauch zu erhöhen. Überschüssiger Strom gelangt in den Speicher und steht dann zur Verfügung, wenn die Sonneneinstrahlung schwach ist und die Anlage nur wenig Strom erzeugt.

Ist Fotovoltaik ab 2023 in Hamburg Pflicht?

Der Senat der Hansestadt hat bereits vor Weihnachten 2020 die erste Rechtsverordnung zum Klimaschutz erlassen. Sie ist Anfang 2021 in Kraft getreten und konkretisiert die Verpflichtung zum Bau von Photovoltaik in Hamburg.

Gemäß dieser Verordnung besteht ab 1. Januar 2021 eine allgemeine Errichtungs- und Nutzungspflicht für Fotovoltaik-Anlagen auf Neubauten. Diese Vorschrift gilt ab 2025 auch für Bestandsbauten, bei denen die Dachhaut vollständig saniert wurde. Die Verordnung schreibt keine Mindestgrößen für diese Anlagen vor.

Wie soll die Verordnung umgesetzt werden?

Nicht jeder Hamburger Bauherr, der ein Eigenheim errichtet, und nicht jeder Eigentümer eines Bestandsbaus mit sanierter Dachhaut muss selbst eine PV-Anlage installieren lassen und die Kosten dafür tragen.

Die Dachflächen können auch verpachtet werden, sodass der Pächter eine Anlage installieren muss. Der Hauseigentümer muss sich dann nicht selbst um die Fotovoltaik Versicherung und die Fotovoltaik Steuer kümmern. Das ist dann Angelegenheit des Pächters. Im Umkehrschluss müsste dann jedoch der Hauseigentümer Strom von einem Stromanbieter beziehen oder Stromkosten an den Pächter der Anlage zahlen. 

Vorteilhafter kann daher die Installation von Photovoltaik in Hamburg durch den Hauseigentümer sein. Der Hauseigentümer kann den Strom selbst nutzen oder ins Netz einspeisen. Er bekommt eine Einspeisevergütung pro Kilowattstunde Strom, die ins Netz gespeist wird.

Die Höhe der Einspeisevergütung ändert sich ständig. Profitabler ist die Nutzung des Stroms im eigenen Haus, da die Kosten pro Kilowattstunde deutlich geringer als bei Strom aus dem öffentlichen Netz ist. Ein weiterer Vorteil für den Hauseigentümer ist die Förderung für die Installation von PV in Hamburg.

Ausnahmen in der Rechtsverordnung

Die Verordnung des Senats von Hamburg zur Installation von Fotovoltaik beinhaltet einige Ausnahmen:

  • Errichtung der Anlage steht im Widerspruch zu anderen Vorschriften wie dem Denkmalschutz
  • Bau der Anlage ist technisch unmöglich oder wirtschaftlich nicht vertretbar
  • Dach verfügt bereits über eine Solarthermieanlage zur Wärmegewinnung.

Ob eine Anlage installiert werden kann, hängt von der Ausrichtung und Neigung des Dachs ab. Ideal sind Dächer mit Südausrichtung und einer Neigung von 30 Grad. Die Anlage kann aber auch auf Ost- und Westdächern und bei Neigungen von 25 bis 60 Grad installiert werden.

Geeignete Größe der Anlage

Um die verfügbare Dachfläche sinnvoll zu nutzen und einen möglichst hohen Stromertrag zu erzielen, kommt es auf die richtige Größe der Photovoltaik in Hamburg an.

Der Fotovoltaik Rechner hilft bei der Wahl der Größe und Nennleistung. Die Nennleistung ist die maximale Leistung der Solarmodule unter Laborbedingungen. In der Realität liegt die Leistung zumeist unter der Nennleistung. Eine Nennleistung von 4 bis 10 kWp (Kilowattpeak) wird für Einfamilienhäuser empfohlen.

Eigenheim mit Solarenergie ausstatten

Welche Möglichkeiten gibt es für die Förderung?

Wer PV in Hamburg installieren möchte, kann von einer Photovoltaik Förderung profitieren. Das Bundesland Niedersachsen fördert die Installation von Speichersystemen in Kombination mit einer neuen Anlage. Der Zuschuss beträgt bis zu 40 Prozent, wenn die Anlage eine Leistung von mindestens 4 kWp hat.

Eine Förderung ist auch durch die KfW möglich. Sie kann für Neubauten, die energieeffiziente Sanierung von Wohngebäuden und die Installation als Einzelmaßnahme erfolgen. Die KfW hat verschiedene Programme aufgelegt und gewährt Zuschüsse oder Kredite.

Fotovoltaik: Lohnt sich das in der Hansestadt?

Lohnt sich Fotovoltaik? Angesichts der neuen Rechtsverordnung werden sich viele Einwohner von Hamburg diese Frage stellen. Photovoltaik in Hamburg kann sich durchaus lohnen.

Besitzer von Eigenheimen können ihren eigenen Strom erzeugen und unabhängiger von steigenden Strompreisen und Stromanbietern werden. Für die Installation einer Photovoltaikanlage kann eine Förderung gewährt werden. Die Nutzung von Solarenergie leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.

Für weitere Informationen erfahren Sie hier mehr über One More Energy und nehmen Sie gerne jederzeit Kontakt zu us auf!